Letztlich sind und waren solche Zukunftsvisionen stets von utopischen Wunschvorstellungen geprägt. Und gibt man dieser Utopie noch einen psychedelischen Twist, landet man bei der hyperrealistischen KI-Kunst von Sienna O'Rourke, die mit ihrem Projekt Planet Fantastique «imaginäre Räume, Orte und Menschen in einer Welt, die hätte sein können, erkundet».
Bild: planetfantastique.com
Oder anders gesagt: «Retrofuturism with a pastel world view» – Retrofuturismus mit einer pastellfarbenen Weltsicht.
Irgendwo zwischen Americana-Utopie und psychedelischer Dystopie ... alles durch die Linse einer Kamera eines Wes-Anderson-Films gesehen: dort befindet sich Planet Fantastique.
Bild: planetfantastique.com
«Wir alle haben unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die perfekte Utopie aussehen könnte, und KI ermöglicht, diese Perspektiven zu reflektieren.»
Sienna O'Rourke
Bild: planetfantastique.com
Bild: planetfantastique.com
«Ob es sich dabei um einen hedonistischen Ort der Selbstverwirklichung und Sorglosigkeit handelt oder um ein nostalgisches Wunderland, in dem die Familie und die Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen – es geht darum, im Eskapismus Schönheit zu erkennen, und um den menschlichen Drang, etwas zu suchen, das über uns hinausgeht.»
Sienna O'Rourke
Bild: planetfantastique.com
Bild: planetfantastique.com
Retrofuturismus bezeichnet die Vorstellung der Zukunft, die in der Vergangenheit vorherrschte und die wir von heute aus retrospektiv betrachten. Der Begriff wurde zum ersten Mal 1983 vom US-amerikanischen Medienkünstler Lloyd Dunn benutzt. Retrofuturistische Zukunftsvisionen verschiedener Epochen haben alle gemein, dass sie von damals aktuellen Trends und Technik ausgehen.